Der Debütroman der Bachmann-Preisträgerin Valeria Gordeev
Eine Familie zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin und eine Welt, die aus den Fugen geraten ist
Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend: Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt. Eine Wunderkammer und ein Höllenritt.
Mit Zeichnungen der Autorin, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen
Ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis 2023 für ihre
Erzählung »Er putzt«
Mit Zeichnungen der Autorin,
farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen
Valeria Gordeev
Valeria Gordeev wurde 1986 in Tübingen geboren. Sie arbeitet als Autorin und Illustratorin. Für ihre schriftstellerische Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 2023 gewann sie im Rahmen 47. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis. »Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle« ist ihr Debütroman, der mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2026 ausgezeichnet wurde und auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026 steht.
Bachmann-Preisträgerin Moskau Familienroman Berlin Kiew Transhumanismus Jürgen Ponto-Preis Krieg in der Ukraine Geschwister Unsterblichkeit Sterblichkeit Lenin Mausoleum Zeitgenössische literarische Fiktion Russische Geschichte
Der Text sprudelt förmlich vor Gestaltungswillen [...] Gordeev gelingt hier große Kunst. [...] Das ist ein Wahnsinn, dieses Buch
Corinne Orlowski ()
Das ist ein Vexier- und Verwirrspiel [...] und sicher eine literarische Ausnahmeerscheinung
Corinne Orlowski ()
Gordeev betreibt ein souveränes Verwirrspiel [...] im besten Sinne eine Farce. Und als solche wunderbar geglückt. [...] Die Erzählfreude dieses Buchs kennt keine Grenzen
Andreas Platthaus ()
[...] ein absurd spielerisch-leichter Kraftakt
()
Es macht schlagartig wach und nervös und süchtig. [...] Und man wird dieses Werk immer wieder aufs Neue aufschlagen und dann immer noch Neues finden.
Adam Soboczynski ()
[...] eine ironische Lust an der nüchtern abgeklärten Beschreibung des Ungeheuerlichen [...] diese furiose Farce [ist] der beste Vergrößerungsspiegel, den man unserem verrückt gewordenen Jahrhundert vorhalten kann.
Georg Leisten ()
Ein ganz großes Werk.
Adam Soboczynski ()
Das habe ich selten so großartig gelesen, wie unmittelbare politische Erfahrungen [...] umgeschmolzen werden [...]. Das ist wirklich ganz große Literatur.
Iris Radisch ()
Das habe ich selten so großartig gelesen, wie unmittelbare politische Erfahrungen [...] umgeschmolzen werden [...] Das ist wirklich ganz große Literatur.
Iris Radisch ()
ein ganz großes Werk
Adam Soboczynski ()