Zeitgeist ist sein zweiter Name: Mit rasender Energie erzählt Jarett Kobek in seinem Roman, was das Internet mit uns macht. San Francisco: Eine Gruppe von Freunden kollidiert hart mit der digitalen Gegenwart. Adeline hat nach einer unbedachten Äußerung zu Beyoncé und Rihanna einen Shitstorm am Hals, und Ellen findet sich nackt im Netz. Die Kampfzone hat sich verschoben, und wir selbst haben die Munition geliefert: Warum geben wir unsere Daten her? Machen Apple und Google zu den mächtigsten Playern der Welt? Hier ist sie endlich: Eine 'raue Tirade zu Politik und Kultur, ein Aufschrei zu Macht und Gewalt in unserer globalisierten Welt' (New York Times). Für alle, die Dave Eggers ›Circle‹ und Michel Houellebecqs ›Unterwerfung‹ geliebt haben – plus eine Prise Wahnsinn obendrauf.
Eva Kemper
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Das ganze Internet feiert schon diesen Tobsuchtsanfall gegen das Internet (und alles andere) […] Eine Art Feel-good-Roman für Pessimisten
Harald Staun ()
Kobek ist gewissermaßen der unterhaltsamste Rant gelungen, den das Internet bislang außerhalb des Internets hervorgebracht hat.
David Hugendick ()
Die Überraschung des Jahres. Möglicherweise das irrste, kampflustigste Buch über die schöne neue Netzwelt
Wolfgang Höbel ()
Ein großes Vergnügen. Der Ton ist entwaffnend.
Harald Staun ()
der heißeste literarische Import dieses Herbstes aus den USA: eine wütende, zugleich beißend ironische Abrechnung mit dem internationalen Netz und seinen Folgen.
Claus-Jürgen Göpfert ()
Was nach einem anstrengenden Buch klingt, ist tatsächlich schrecklich amüsant […] und löst einen heilsamen Schock aus.
Lars Weisbrod ()
›Ich hasse dieses Internet‹ ist der Roman der Stunde.
Adrian Daub ()
eine bitterböse Kulturkritik. […] Das Packende an ›Ich hasse dieses Internet‹ ist seine wütend-komische Kulturdiagnose. Da wimmelt es nur so von brillanten Ein-Satz-Definitionen
Steven Poole ()