Der neue Roman von Ingo Schulze: ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026
Ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung
Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den »Norden« genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint? Vielleicht ist die Liebesgeschichte in »Das Wasser im August« auch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern.
Eine Rückkehr zu den Ursprüngen des eigenen Schreibens – die Erinnerung an einen Sommer des Jahres 1979, in dem das Leben noch offenstand
Ingo Schulze, vielfach preisgekrönt und eine der prägnantesten literarischen Stimmen der Gegenwart
Ingo Schulzes Rückkehr an den Ursprung des eigenen Schreibens
Ingo Schulze, vielfach preisgekrönt und eine der prägnantesten literarischen Stimmen der Gegenwart
»… bewundernswerte Leichtigkeit und Präzision bis zur letzten Seite.«
Frankfurter Allgemeine Sonntags-
zeitung über »Peter Holtz«
Ingo Schulze
Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005), die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie die Romane »Adam und Evelyn« (2008) und »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst« (2017), für den Ingo Schulze mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet wurde und der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Zudem veröffentlichte Ingo Schulze Essays und Reden, darunter »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Im Frühjahr 2020 erschien der Roman »Die rechtschaffenen Mörder«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Am 1. Oktober 2020 wurde Ingo Schulze mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement als politischer Autor und Künstler ausgezeichnet. 2022 erschien »Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte ...«, 2024 der Band »Zu Gast im Westen. Aufzeichnungen aus dem Ruhrgebiet« und im August 2026 der Roman »Das Wasser im August«, der mit dem Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet wird und für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert ist. Ingo Schulzes Werk wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 32 Sprachen übersetzt. (www.ingoschulze.com)Literaturpreise:Uwe-Johnson-Preis für »Das Wasser im August«, 2026Metropolenschreiber Ruhr, 2022Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller zusammen mit Frank Witzel, 2021/22Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden, 2021Preis der Literaturhäuser, 2021Rheingau Literatur Preis, 2017Hörspiel des Monats Oktober für »Das Deutschlandgerät«, 2014Manhae-Preis der Manhae-Foundation Korea, 2013Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg, 2013Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbands, 2012Heinrich-Heine-Gastdozentur, 2011Mainzer Stadtschreiber, 2011Longlist des International IMPAC Dublin Literary Award für »Neue Leben«, 2009Brüder-Grimm-Professur, 2009Shortlist Deutscher Buchpreis für »Adam und Evelyn«, 2008Samuel-Bogumil-Linde-Preis, 2008Preis der Leipziger Buchmesse für »Handy«, 2007Thüringer Literaturpreis, 2007Peter-Weiss-Preis, 2006Shortlist Deutscher Buchpreis für »Neue Leben«, 2006Joseph-Breitbach-Preis (gemeinsam mit Dieter Wellershoff und Thomas Hürlimann), 2001Johannes-Bobrowski-Medaille, 1998Aspekte-Literaturpreis, 1995Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, 1995Alfred-Döblin-Förderpreis, 1995
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In seinem geschickt gebauten Roman zeigt [Schulze], wie subjektiv Prozesse des Schreibens und Erinnerns sind.
Iris Hetscher ()
[...] großartige[s] Buch
Tomas Gärtner ()
Schulze zeigt sich erneut als wortmächtiger Leisetreter – ein Autor, der kein Megafon braucht und seine Botschaften lieber flüstert.
Peter Mohr ()
Schulzes vielleicht persönlichstes Buch – Bilanz und Zeitpanorama zugleich
()
Ein Menschen- und Landschaftsmaler
Paul Jandl ()
Kluges Werk über Erinnerung und Literatur
()
[...] ein raffiniertes Vexierspiel mit ostalgischem Einschlag
Christian Meyer ()
Ein großer Wurf
Uwe Sauerwein ()
[...] raffiniert konstruiert und entwickelt zugleich eine erstaunliche Sogwirkung
()
[...] extrem raffinierte[r] und lesenswerte[r] Roman
Christoph Schröder ()
[Schulze spielt] raffiniert mit Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit.
Karin Großmann ()
Gar nicht mehr aus der Hand legen mag man diesen atmosphärisch dichten Roman, der so manchen Denkanstoß gibt und mit immer neuen Wendungen zu überraschen weiß.
Welf Grombacher ()
[...] eines der schönsten Bücher des Jahres
Oliver Creutz ()
[Schulze führt] mit Leichtigkeit in komplexe Verflechtungen hinein, literarisch wie menschlich wie politisch.
Judith von Sternburg ()
Geschickt spielt ›Wasser im August‹ mit den Perspektiven zwischen gestern und heute und lotet dabei unterhaltsam und elegant die Möglichkeiten von Literatur aus.
Bettina Baltschev ()
Ingo Schulze zeichnet das sehr feine Porträt eines Schriftstellers, der sich selbst als Suchenden, nach Antworten Ringenden hinterfragt.
Terry Albrecht ()
[...] Ingo Schulze [ist] ein gewitzter Erzähler, der die metapoetische Matrjoschka in ein Textlebewesen aus Fleisch und Blut zu verwandeln versteht
Daniela Strigl ()