Der neue Roman der Booker-Preisträgerin Kiran Desai: ein leuchtendes Familienepos zwischen Indien und den USA
Sonia studiert Literatur in den verschneiten Bergen Vermonts, Sunny arbeitet als Journalist in New York und träumt von einer großen Zukunft. Als sie sich in ihrer indischen Heimat zum ersten Mal begegnen, sprühen die Funken – bis sie feststellen, dass ihre Großeltern einst eine Heirat für sie arrangieren wollten.
Im Strudel ihrer chaotischen Familien, zwischen Tradition und Moderne, gehen sie sich verloren – und geben doch, auch Jahre später, die Suche nach dem gemeinsamen Glück nicht auf.
Nominiert für den Booker Prize 2025
Auf der Liste der 10 besten Bücher des Jahres 2025 der New York Times
Shortlist Booker Prize 2025
Kiran Desai
Kiran Desai, geboren 1971 in Neu-Delhi, zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen Indiens. Als Jugendliche zog sie mit ihrer Familie nach England, dann in die USA, wo sie bis heute lebt. 2006 wurde sie für »Erbin des verlorenen Landes« mit dem Booker Prize ausgezeichnet. An ihrem neuen Roman »Die Einsamkeit von Sonia und Sunny«, der auf der Shortlist für den Booker Prize 2025 stand, hat Kiran Desai zwanzig Jahre gearbeitet.
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[...] mit Freuden lässt man sich [von dem Roman] verzaubern, liest Hunderte von Seiten und bedauert zum Schluss, dass es nicht noch Hunderte mehr sind.
Tobias Döring ()
Desai weiß mit kunstreich zaubernder Sorgfalt zu erzählen, und man wünschte, dieses glückliche Schicksal wäre jedem Buch beschieden, das man zu lesen bekommt.
Elisabeth von Tadden ()
Verspielt, humorvoll und mit sprachlichem Raffinement verknüpft Desai indisch-migrantischen Alltag mit dem nuancierten Realismus Tolstois und deutscher Märchentradition.
Martina Läubli ()
Ein dickes Buch mit enormem Immersionsfaktor.
Erwin Uhrmann ()
Andere Leute haben Tolstoi. Ich habe jetzt Kiran Desai.
Nina Kunz ()
[...] Desai erforscht mit fantasievollen dramaturgischen Wendungen [...] die wechselnden Grade der gefühlten Deplatziertheit und Fremdheit in der Welt.
Christiane Lutz ()
Desais Epos über eine Welt, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwankt, die immer unübersichtlicher wird, liest sich wie eine Ouvertüre zum 21. Jahrhundert.
Erwin Uhrmann ()
Mit feinem Gespür für Figuren und Milieus [schafft Desai] eine bewegende Geschichte über Zugehörigkeit, Entwurzelung und die Suche nach einem Platz in der Welt.
()
[...] ein verstörend schönes Epos über Liebe und Familientraditionen, die über die Kontinente wirken
SZ ()
[...]ein grandioses literarisches Meisterstück. Die innere Zerrissenheit zwischen der westlichen Welt und der indischen Heimat fängt [Desai] in einer Sprache von kristalliner Präzision ein.
Erkan Osmanović ()
[...] ein monumentales, erzählerisch brillantes Werk, das Kontinente, Kulturen und (gescheiterte) Lebensentwürfe umspannt.
Erkan Osmanović ()
Kirans Familienepen zwischen den Welten haben alle Zeit verdient.
Angela Wittmann ()
[...] Desai gleitet meisterhaft zwischen ihren Figuren [...], ein fulminanter Roman über Einsamkeit in einer komplizierten Welt, in der an jeder Ecke Probleme lauern
Antonia Leise ()
Ein wahnsinnig packender Roman
Daniel Schieferdecker ()
Desai hat ein Gefühl für Widersprüche und Ambivalenzen, ein erfrischendes Sensorium für tragikomische Momente sowie ein Talent für Naturbeschreibungen und Alltagsminiaturen.
Kirstin Breitenfellner ()