Was die kleinen Dinge über die Gesellschaft als Ganzes sagen
'Das Buch von Prof. Allert hat mich begeistert. Jetzt will ich es unbedingt lesen.' Harald Schmidt
Trinken Sie Latte Macchiato? Verwenden Sie Floskeln wie 'abgefahren' oder 'gut aufgestellt'? Merken Sie auch, dass der Pudel aus dem Straßenbild verschwindet? Es sind die scheinbar unbedeutenden Phänomene des Alltags – Redewendungen, Mode-Getränke, Weihnachts- und Abiturfeiern –, deren gesellschaftliche Bedeutung der Soziologe Tilman Allert erschließt und in brillanten, leichten und luftigen Feuilletons notiert. Abseits der großen Systementwürfe gibt es hier eine neue und frische Soziologie zu entdecken, die vom kleinen Detail aufs Ganze der Gesellschaft schließt. Ein großes Lesevergnügen, das ganz nebenbei die Augen für den angeblich profanen Alltag öffnet.
Tilman Allert
Auto-Gesicht Roland Barthes Turn Sachbuch Deutschland Georgien Clouds Pudel Abitur-Feier Pfeffer-Mühle Jil Sander Weihnachten Mode Masken Theodor W. Adorno
konzentriert und belebend wie eine Espressobohne
Marc Reichwein ()
Seine kurzen […] Feuilletons machen das Kleine groß – ganz in der Tradition von Georg Simmel, Siegfried Kracauer und Adornos ›Minima Moralia‹.
Alexander Cammann ()
Unaufgeregt, aufmerksam und mit sprachlicher Eleganz widmet sich der Frankfurter Soziologe Tilman Allert den vermeintlich unbedeutenden Dingen des Alltags.
Michael Struck-Schloen ()
kluge Analysen unserer modernen westeuropäischen Welt.
Ina Boesch ()
Latte Macchiato wird zum Zaubertrank für den Abschied von der Adoleszenz und der Mops zum Kuscheltier der kinderlosen Gesellschaft. Brillant!
()
Tilman Allert ist ein feiner Beobachter und setzt aus sich ändernden Trink- und Essgewohnheiten, Formen des Feierns oder Redewendungen eine neue Soziologie unserer Zeit zusammen.
Sonja Striegl ()
Und so wohnt seinen feinsinnigen Reflexionen eine Melancholie inne, eine Wehmut über das Nichtanwesendsein.
Hella Kemper ()
Tilman Allert beobachtet Phänomene des Alltags, klug, heiter, elegant formuliert und ungeheuer einleuchtend.
Caroline Fetscher ()