Zurich’s Shedhalle: a laboratory for new exhibition formats, experimental artistic practices, and new forms of knowledge generation
Die Shedhalle in Zürich ist ein Raum für Kunst auf dem Areal der Roten Fabrik am Seeufer. Seit Beginn bildet sie einen Ort, an dem unabhängige Kunstschaffende, Gemeinschaften und Aktivist:innen zusammenkommen und arbeiten. Hier werden neue Ausstellungsformate sowie Praktiken und Formen der Wissensgenerierung entwickelt, die oft ihrer Zeit voraus sind. Sie spiegeln unterschiedliche emanzipatorische und gesellschaftskritische Anliegen ihrer jeweiligen Zeit.
Das Buch Loving Shedhalle markiert ihr 40-jähriges Bestehen und reflektiert ihre Geschichte, künstlerisch-kuratorischen Strategien und gesellschaftlichen Resonanzräume. Es spürt den Anliegen nach, welche über die Dekaden hier verhandelt wurden. Der Titel spiegelt die Idee des Liebens als affektive Praxis: Anliegen sind tief mit Emotionen, Überzeugungen und Entscheidungen verwoben. So wurden in der Shedhalle Strategien und Formate entwickelt, die auf eine Wirksamkeit von Kunst auch jenseits der Kunst zielen.
Der Band versammelt Stimmen von damals und aktuelle Texte von Beteiligten. Er hebt nicht nur das visionäre Potenzial von vier Jahrzehnten Shedhalle hervor, sondern erkundet auch, was als Resonanz, als Echo aus dem Zurückliegenden die Gegenwart bewegt und in künstlerischen, kuratorischen und gesellschaftspolitischen Impulsen weiterwirkt.
Erscheint anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Shedhalle Zürich im November 2025
Versammelt Stimmen aus vier Jahrzehnten und aktuelle Texte von Beteiligten der Shedhalle Zürich
Beleuchtet das visionäre Potenzial von 40 Jahren Shedhalle Zürich und erkundet den Bezug zu aktuellen künstlerischen, kuratorischen und gesellschaftspolitischen Anliegen
Die Shedhalle Zürich ist wichtige Vorreiterin für aktuelle Bestrebungen institutionellen Wandels, ein Seismograf und Resonanzraum für kulturell-politische Tendenzen
Forschung als künstlerische Praxis, Verbindungen zwischen Kunst und Aktivismus sowie feministische, queere, postmigrantische und postkoloniale kritische Haltungen bilden seit Jahrzehnten zentrale Elemente des Shedhallen-Programms
Marks the 40th anniversary of Zurich’s Shedhalle in November 2025
Gathers voices from four decades and current texts by people involved with Shedhalle
Explores the visionary potential of 40 years of Shedhalle and its relationship to current artistic, curatorial, and sociopolitical causes
Zurich’s Shedhalle is a trailblazer of current efforts towards institutional change, a seismograph and resonance chamber for cultural–political tendencies
Research as an artistic practice, combining art and activism as well as feminist, queer, and post-migrant and post-colonial critical attitudes have been core elements of the Shedhalle program from the outset