Was ist so besonders an Wörtern wie gäbig oder gvätterle? Warum sagen wir unflätig, aber nicht flätig? Nach welcher Decke strecken wir uns: nach der im Zimmer oder der im Bett? Was sind Kofferwörter? Und warum verstehen unsere nördlichen Nachbarn uns falsch, wenn wir sagen, dass wir im Ausgang waren?
Solchen Fragen widmet sich Manfred Papst in seiner Kolumne «Zugabe», die seit 24 Jahren in der «NZZ am Sonntag» erscheint. Für diesen Band hat der Autor 99 Texte ausgewählt, die sich um die Sprache drehen, um ihre Geschichten, Geheimnisse und Zumutungen.
Mit klugem Witz beschreibt Manfred Papst in seinen kurzen Texten die Kuriositäten der Sprache und regt zum Lachen und Staunen an. Ganz nach dem Diktum von Karl Kraus: «Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück.»
Ausgewählte Kolumnen der legendären «Zugabe» in der NZZ am Sonntag
Thema ist immer die Sprache
Ausgesprochen humorvoll, fundiert, brillant geschrieben
Manfred Papst
Manfred Papst, geboren 1956 in Davos. Nach dem Studium der Sinologie, Germanistik, Kunstwissenschaft und Geschichte in Zürich arbeitete er als Lehrer, Korrektor, Übersetzer und Lektor und als Mitherausgeber der Prosa und der Briefe von Friedrich Glauser. Als Gründungsmitglied der «NZZ am Sonntag» war er viele Jahre deren Ressortleiter Kultur, danach fest angestellter Autor. Manfred Papst erhielt diverse Auszeichnungen, u. a. den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2015.
Humor Sprache Kolumnen Kurztexte Sprachwitz Redewendungen
«Manfred Papst liebt die Sprache, treibt Schabernack mit ihr und setzt sie neu zusammen. Das Gescheiteste, Überraschendste und Lustigste, was es in der Schweiz zu lesen gibt!» Bänz Friedli
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«Was Manfred Papst antreibt, ist die Neugierde; wonach er sucht, ist die Überraschung; was er vermittelt, die Erkenntnis, wie lebendig, verweisungsreich und widersprüchlich sich unsere Sprache gebärdet. Eine Serie geistreicher Texte.» Jean-Martin Büttner, NZZ
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«Ein ebenso amüsantes wie kluges Buch für alle, die Freude an sprechlichen Feinheiten haben: mit Scharfsinn und viel Liebe zum Detai!» Lydia Zimmer, Lesen
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