Die letzten Monate vor seinem frühen Tod verbringt der Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896–1938) in Nervi bei Genua. An einem Sommerabend bekommt er unerwarteten Besuch aus der Schweiz: Hermann, ein junger Bursche aus Baden und begeisterter Leser der Studer-Krimis, klingelt an seiner Tür. Bald entspinnt sich ein angeregtes Gespräch. Aber ist Hermann vielleicht mehr als nur ein Fan? Während die beiden vom Balkon aufs Meer schauen, regt sich in Glauser ein Verdacht, den er nicht mehr los wird.
In seiner neuen Graphic Novel um Friedrich Glauser mischt Hannes Binder raffiniert Fakt und Fiktion. Seine unverkennbaren Schabkartonbilder sind weit mehr als Illustrationen des Textes, sie führen die Geschichte weiter und treten in einen lebhaften Dialog mit ihr. In «Glauser in Nervi» zeigt sich Hannes Binder auf der Höhe seiner Kunst.
Hannes Binder
Genua Kunst Literatur Graphic Novel Graphic Novel Friedrich Glauser
«Die Bilder von Hannes Binder lassen alle möglichen Perspektiven und Zeitebenen ineinanderfliessen. Meisterlich!» NZZ am Sonntag
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«Die letzten Monate von Glauser, die er am Stadtrand von Genua verbrachte, hat der Schweizer Künstler Hannes Binder in eine berückend-bedrückende Bildsprache übersetzt. Das Dämonische, Fantastische und Naturgewaltige, das Binder mit seiner Schabkarton-Technik erzeugt, schafft Seelenlandschaften, die an Gustave Doré und Dante erinnern – und träumen lassen.» Marc Reichwein, Welt am Sonntag
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«Bei ‹Glauser in Nervi› glaubt man, in die Szenen hineintreten zu können, das Licht, die Dunkelheit, die Schatten anzufassen, von Bildern aufgesogen zu werden, die immer wieder ins Traumartige gleiten.» Timo Posselt, die Zeit
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«In der für Binder typischen Schabkartontechnik verwandeln die Bild-Seiten das zeitlich Sukzessive der Erzählung in visuelle Gleichzeitigkeit und vertiefen ihren Bedeutungsgehalt durch eine Fülle zusätzlicher Symbole. Ein Genuss für die Liebhaber*innen künstlerischer Grafik und magisch-realistischen Erzählens.» Dr. Ronald Schneider, ekz
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