Walter Ackermann, der Schweizer Pilot und Schriftsteller (1903-1939), schuf mit diesem Briefroman ein bewegendes Zeugnis europäischer Fluggeschichte und erzählt gleichzeitig eine berührende Liebesgeschichte.
Erstmals erschien «Flug mit Elisabeth» im Jahr 1936.
Walter Ackermann
Totenschrein oder Hochzeit? Im Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer rief das Geläut zur Hochzeit.
Am 8. August wollte der Schweizer Pilot und Schriftsteller seine Liebe heiraten – in Fliegeruniform. Am 20. Juli stürzte er auf dem Heimflug zusammen mit seinem Funker und Passagieren in die Tiefe.
Die letzten Worte auf «Flug mit Elisabeth» wurden sozusagen zu seinen letzten seines dichterischen Fliegerlebens.
Die Leidenschaft fürs Fliegen packte den jungen Zürcher Walter Ackermann schon früh: Erst war es die Segelfliegerei, 1927 machte er den Pilotenschein bei der Schweizer Luftwaffe. Bald darauf wechselte Ackermann in die Verkehrsfliegerei, ab 1931 flog er für die Swissair. Der Schweizer Pilot veröffentlichte drei Bücher und war ausserdem Chefredakteur der Zeitschrift «Motor».
Am 20. Juli 1939 stürzte seine Maschine während des Landeanflugs in Konstanz ab.
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