1945: Deutschland liegt in Trümmern – und Erich Kästner setzt sich wieder an den Schreibtisch. Kurz nach Ende des Krieges übernimmt er die Leitung des Feuilletons der Neuen Zeitung in München und gibt die Zeitschrift »Pinguin« heraus. Seine in dieser Zeit entstandenen brillanten Satiren und feinfühligen Reportagen über »den täglichen Kram« bilden ein einzigartiges Kaleidoskop des Lebens in Deutschland nach dem Zusammenbruch.
Erich Kästner
Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: Herz auf Taille (1928) und Emil und die Detektive (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz im Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Er starb 1974 in München.
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