24 exemplarische Projekte genossenschaftlichen Wohnungsbaus in der Schweiz zeigen die wachsende Bedeutung dieses Modells für die Stadterneuerung und die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum
In einem Wohnungsmarkt, der von äusserst knappem Angebot mit stetig steigenden Preisen, gegensätzlichen wirtschaftlichen Interessen und divergierenden politischen Konzepten geprägt ist, müssen Städte mehr denn je auf Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum, sozialer Vielfalt und gelebter Nachbarschaft reagieren. In der Schweiz sind in jüngster Zeit Genossenschaften zu zentralen Akteuren auf diesem Feld geworden. Teilweise als alleinige Bauherrschaft, meist aber zusammen mit öffentlichen Stellen und privaten Stiftungen oder mit privaten Bauherrschaften wirken sie federführend bei der Stadterneuerung mit.
Nouveux voisinages en Suisse gibt einen umfassenden Überblick über das genossenschaftliche Bauen und Wohnen in der Schweiz und die Erweiterung der Tätigkeit heutiger Wohngenossenschaften. 24 Projekte in neun Schweizer Städten zeigen exemplarisch, wie das Modell Genossenschaft unterschiedliche Lösungen zur Befriedigung des weltweit steigenden Bedürfnisses nach bezahlbarem städtischem Wohnraum bietet. Illustriert mit zahlreichen Abbildungen und Plänen, ergänzt durch Gespräche und Beiträge von Expert:innen aus Politik, Stadtplanung und Architektur, bildet dieses französischsprachige Buch eine wertvolle Grundlage für das gemeinschaftliche Weiterdenken der Stadt.
Dominique Boudet
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