Wenn F. Scott Fitzgeralds "This Side of Paradise" die literarische Ouvertüre zu den "Roaring Twenties" bildet, so stellt Carl van Vechtens Roman "Parties" Das Memento Mori dieses sagenumwobenen Jahrzehnts dar: den Schwanengesang, den grossen Kater, den Operettentod. Es fließt viel Alkohol und die Protagonisten dieses schrillen Satyrspiels taumeln trunken durch die Tage und Nächte New Yorks. Doch eigentlich ist die Party längst vorbei. Die jahrelangen Exzesse fordern ihren Tribut, das endlose Fest wird zum Debakel. Trotzdem geht es heiter und halbwegs würdevoll dem Abgrund entgegen. Die wundervollen vierfarbigen Illustrationen des kanadischen Künstlers Maurice Vellekoop sind exklusiv für diese Ausgabe entstanden.
Carl van Vechten
1930 F. Scott Fitzgerald High-Society Manhatten New York Parties
"In dieser schrillen Trinker-Revue haben die wichtigsten Vertreter der Üeberdrussgesellschaft einen letzten Auftritt, allen voran und kaum verhüllt das Ehepaar Zelda und Scott Fitzgerald. Aus dem provozierend banalen Party-Geplapper steigen schillernd und belebend wie Champagnerperlen, van Vechtens amüsante Mini-Essays empor (Rilda ging ins Bad. David ging in die Bar), um in der dünnen Luft der High-Society alsbald zu zerplatzen" Süddeutsche Zeitung
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