Richard Wright Wright Sohn dieses Landes

Sohn dieses Landes

von Richard Wright

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Beschreibung

Der erste Bestseller eines afroamerikanischen Autors

Bigger Thomas, ein junger Schwarzer, fühlt sich gefangen in einem Leben in Armut und Perspektivlosigkeit. Sein einziges Ventil ist Gewalt. Er war bereits in der Besserungsanstalt, ein weiteres Vergehen würde für ihn Gefängnis bedeuten. Doch dann gibt der wohlhabende Mr Dalton dem jungen Mann eine Chance und stellt ihn als Chauffeur an. Als Bigger die Tochter des Hauses spätnachts und betrunken auf ihr Zimmer bringt und ihre blinde Mutter, von dem Lärm geweckt, den Raum betritt, versucht Bigger aus Angst vor falschen Verdächtigungen, das Mädchen mit einem Kissen zum Schweigen zu bringen, und erstickt sie dabei. Davon überzeugt, dass man ihm Absicht unterstellen wird, verstrickt er sich in Lügen und weitere Gewalt, bis er schließlich gefasst und des Mordes und der Vergewaltigung angeklagt wird. Das ganze Land stellt sich gegen
ihn, nur der Anwalt Max kämpft um Verständnis für Biggers Taten.
Der literarische Durchbruch von Richard Wright war gleichzeitig der erste Bestseller eines afroamerikanischen Autors und liegt nun zum ersten Mal in vollständiger deutscher Übersetzung vor.


Der erste Bestseller eines afroamerikanischen Autors



Autor*in

Richard Wright
Richard Wright wurde 1908 auf einer Plantage bei Natchez, Mississippi, geboren. Mit neunzehn Jahren verließ er den Süden und ging nach Chicago, wo er sich seinen Lebensunterhalt als Straßenfeger, Tellerwäscher und Postangestellter verdiente. Er schrieb zunächst vor allem Essays, Kurzgeschichten und Gedichte, bekannt wurde er mit seinem Roman Native Son, der mehrfach verfilmt und 1941 als Bühnenversion am Broadway unter der Regie von Orson Welles aufgeführt wurde. Bis heute gilt Richard Wright als einer der bedeutendsten afro-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er starb 1960 in Paris.

Themen in »Sohn dieses Landes«

Afro-Amerikaner Prozess Mord James Baldwin Harper Lee Native Son 30er-Jahre Rassismus

Stimmen zu »Sohn dieses Landes«

»Das Plädoyer, das Biggers Anwalt fast am Ende von 'Sohn dieses Landes' hält, [...] sollte in jedem Gerichtssaal hängen. [...] Knüppelharte Lektüre, so hart wie das Leben vieler Schwarzer damals und heute, in den USA und anderswo. Augen öffnend.« Barbara Weitzel, WELT am Sonntag kompakt, 12.06.2022
Barbara Weitzel ()

»Sohn dieses Landes von Richard Wright ist packend geschrieben und in Teilen schockierend aktuell. Es geht um Sprachlosigkeit, um Artikulationsunfähigkeit, um das Versagen von Worten und Erklärungen, um das Leben in unterschiedlichen Zeichensystemen.«
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»Ein Schlüsselroman über die Wirkung von Rassismus.« Eberhard Falcke, Deutschlandfunk, 7. September 2019
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»Es ist kein gemütliches Buch – aber ein mutiges.Wright lässt uns fühlen, wie es ist, in der eigenen Hautfarbe gefangen zu sein.«
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»Wrights Buch ist ein praller Wurf, erzählt in einer knappen, manchmal beinahe atemlos direkten Sprache.«
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»Ein Epos von fast homerischem Zorn, der Roman einer selbstzerstörerischen, im Inferno eines kulturellen Albtraums vollzogenen Entfesselung.«
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Details

ISBN: 9783036957951
Verlag: Kein & Aber
Erscheinung: 15.04.2019

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