Eindrucksvoll erzählt Cécile Tlili in ihrer präzisen Sprache von zwei Frauen und ihrem Wunsch nach Freiheit.
Als Alice von ihrem Mann verlassen wird, ist sie schockiert. Sie ist ratlos, weiß nicht, wie sie vor ihrer Tochter die Fassung bewahren soll. Sicher ist nur, dass sie nicht im gemeinsamen Haus bleiben kann. Ohne ihrem Mann oder ihrer Tochter viel zu erklären, mietet sie sich eine unscheinbare Zwei-Zimmer-Wohnung, weit genug entfernt, um den beiden nicht versehentlich über den Weg zu laufen. Tagsüber geht sie zur Arbeit, nachts streift sie schlaflos durch die Stadt, bis sie ihrer Nachbarin Siham begegnet. Die ist gerade mal zwanzig, macht eine Ausbildung in der Krippe und versucht, sich aus den engen Strukturen ihrer Familie zu lösen. Obwohl die Lebenslagen der Frauen kaum unterschiedlicher sein könnten, erkennen die beiden bald, dass sie die Suche nach Freiheit verbindet, und es entsteht eine unerwartete Freundschaft.
Der zweite Roman der Bestsellerautorin
Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung
Cécile Tlili
Cécile Tlili hat in Paris Ingenieurwesen studiert. Sie ist Mitbegründerin einer alternativen Schule für neuro-atypische Kinder. Nach ihrem Debüt Ein Sommerabend erscheint bei Kein & Aber jetzt ihr zweiter Roman Eine Frau verschwindet. Cécile Tlili lebt in Paris.
Frauenfreundschaft Frankreich Trennung Trennungsschmerz Emanzipation Neuanfang Selbstbestimmung Selbstständigkeit Muttersein Mutter-Tochter-Beziehung
»'Eine Frau verschwindet' erzählt vom Kampf um weibliche Autonomie und verweigert dabei jede politische oder aktivistische Geste... Der Roman besticht mit ungemein präzisem Blick, der noch jedes kleinste Detail zum Bauteil einer perfekt konstruierten Romanwirklichkeit macht. Seine Wirkung entfaltet Tlilis Text über die betont nüchterne und dann wieder poetisch hochaufgeladene Sprache, die Corinna Rodewald stilsicher ins Deutsche übertragen hat.« Cornelius Wüllenkemper, FAZ, 18.06.2026
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»Wie die Autorin den Zustand des Verlassenwerdens beschreibt, ist ganz präzise und ehrlich, da kommen wir der Figur ganz nah... Die Geschichte ist richtig gut und spannend erzählt. Ich mochte ganz doll diesen schlichten, knappen Erzählstil, die Stringenz, das Tempo.« Stefanie Pesch, Radio Bremen Zwei, 11.05.2026
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»Zum Nachfühlen und Nachdenken.« Anke Gappel, meins, 17.06.2026
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»Der französischen Autorin Cécile Tlili gelingt es, das Gefühlschaos dieser beiden Frauen eindringlich zu schildern. Ein lesenswertes Buch über die Kraft der Solidarität.« Ruhr Nachrichten, 13.05.2026
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