Ursula Wentzlaff führt ihren Weg in ihrer Kunst zurück zur Innerlichkeit - weg von der Referenz, hin zum Sinn. Die abstrakten Interpretationen von Landschaften in dem von der Künstlerin 2013 fertiggestellten Zyklus "Ein glücklicher Tag" weisen nicht hinaus in die weltliche Wirklichkeit, sondern verweisen auf das Wesentliche in der Einsamkeit - indem sie den Betrachter alleine lassen im "leeren Raum um Welt und Ich", wie es im - dem Werk vorgestellten - Gedicht "Ein Wort" von Gottfried Benn heisst.
Julia Wentzlaff