Den größten Teil seines filmischen Werkes schuf FRITZ LANG in den USA. In 20 Jahren, von 1936 bis 1956, drehte er, der bis heute einflussreichste Filmemacher aus dem deutschsprachigen Raum, 22 Filme in Hollywood, unterwarf sich dabei jedoch nie den geschriebenen und ungeschriebenen Regeln der Traumfabrik. Es ist ein zu zwei Kontinenten und Kulturen querstehendes Werk; zu persönlich, um es in gängigen Genrekategorien erfassen, zu intensiv, um seine Kraft nicht selbst heute noch wahrnehmen, zu abgründig, um seine Bedeutung für das Kino insgesamt und darüber hinaus noch länger ignorieren zu können. Erstmals im deutschsprachigen Raum schlüsselt ROBERT ZION diese 22 Filme im Zusammenhang auf – „The Secret Beyond the Door“ Fritz Langs in Amerika.
Robert Zion
ROBERT ZION, 1966 in Kassel geboren, studierte u. a. Philosophie und Soziologie. Arbeit in der Kulturförderung, als Publizist, Kinoleiter und Politiker. Zahlreiche Veröffentlichungen über Film, Philosophie, Gesellschaft und Politik in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Er organisierte als Kinoprogrammgestalter u. a. Film- und Vortragsreihen über deutschsprachige Filmliteratur und Roger Corman. Bisherige Veröffentlichungen: DIE KONTINUITÄT DES BÖSEN – VINCENT PRICE IN SEINEN FILMEN, 2000; WILLLIAM CASTLE ODER DIE MACHT DER DUNKELHEIT, 2000; DER VERLETZLICHE BLICK – REGIE: DARIO ARGENTO, 2017; ROGER CORMAN – DIE REBELLION DES UNMITTELBAREN, 2018; RHONDA FLEMING - ASCHENPUTTEL IN HOLLYWOOD, 2021; AUF DEM PFAD DER VERLORENEN: NOIR WESTERN – ESSENTIAL, 2022.
Fritz Lang Monografie Filmbuch Filmwissenschaft Hollywood