Herzlich Willkommen bei ‚und was isst du?‘!
Mein Name ist Sandra Schneider. Ich esse schon seit Jahren gluten- und milchfrei, keinen Raffinade-Zucker und salzarm. Es gibt auch einiges Anderes, was ich nicht esse, wie z.B. Hefe, Pilze oder frischen Koriander.
Und dennoch ... koche & esse ich sehr gern, und das vielseitig, bunt und schmackhaft!
Ohne einer Diät oder Idee anzuhängen oder auf etwas zu 'verzichten', folge ich dem, was mein Körper mir mitteilt.
Ich habe gelernt, meine Prioritäten zu setzen. Die paar Minuten im Mund, die manches ganz verlockend schmeckt, sind es mir nicht mehr wert, mich stundenlang müde, schwer oder taub danach zu fühlen. Außerdem habe ich meine Lebensweise verändert, was zwangsläufig auch zu einer Ernährungsumstellung führte. So 'lockt' mich manches tatsächlich überhaupt nicht mehr - Alkohol zum Beispiel.
Hier im Buch 'und was isst du?' gibt es einfache Rezepte, die gluten- und milchfrei, ohne Raffinade-Zucker und salzarm sind, für all jene, die das gern einmal ausprobieren wollen oder die sich so ernähren müssen, weil Ihr Körper z.B. eine Glutenunverträglichkeit, Zöliakie, Diabetes oder Milchunverträglichkeit hat.
Für mich persönlich ist es eine gesunde Ernährung, die deshalb nicht weniger schmackhaft oder ansehnlich sein muss.
Sandra Schneider
Ich, die Köchin, Autorin, Fotografin und Zeichnerin von ‚Und was isst du?‘ wurde 1970 in Wetzlar, einer Mittelhessischen Kleinstadt geboren. Bei uns zu Hause wurde gerne und gut gegessen. Hausmannskost in der Regel und wenn wir ‚ausgegangen‘ sind, ging es zum besten Italiener der Stadt, Pizza essen. Das war damals was Besonderes. Meine Mutter brachte auch immer mal neue Rezept-Impulse aus ihren Volkshochschul-Kursen mit, die mein Vater und meine Schwester allesamt ablehnten. Ich hingegen probierte gerne mal was anderes.
Im noch jungen Teenager-Alter entwickelte ich eine chronische Asthma- Erkrankung die sich mal mehr, mal weniger deutlich abzeichnete. Ein Inhalator, ein Spray, dass die verkrampften Lungen/Bronchien wieder weiteten, wurde mein ständiger Begleiter.
Doch davon ließ ich mich nicht von meinen geschätzten Aktivitäten abhalten. Von klein auf habe ich mich gerne ausgedrückt und war sehr agil. ‚Ein wildes Kind‘ nannte meine Urgroßmutter mich – nur gezügelt, wenn es in ihrer Küche ‚kochen‘ spielen durfte, was ich wirklich sehr liebte.
Ganz Vorstadt-Deutsch wurde ich später in diversen Vereinen aktiv – von Turnen, Jazztanz & Karnevalstanz, Schwimmen, Badminton bis hin zum Schießen (Luftgewehr) war ich dabei. Außerdem machte ich mich für meine Mitschüler stark, war meist Klassensprecherin und trat mit 17 in die Gewerkschaft ein. Damals hat sich – ganz frisch – die IG Medien gegründet und ich wurde, noch als Schülerin, unterstützendes Mitglied.
Ich machte Fachabitur, studierte Sozialpädagogik in Frankfurt, dann Soziologie und Psychologie in Gießen, verdiente mir immer was dazu in vielen verschieden Jobs, wie Auto-Ersatzteile ausfahren, Kellnern, usw. – aber das war alles nicht so ‚das Richtige‘ für mich. Depressionen schlichen sich ein. Schließlich habe ich das studieren abgebrochen und bin nach Nordrhein-Westfalen gezogen um dort eine Ausbildung zur Tanz- und Außdruckstherapeutin zu absolvieren. Damals gab es dort, um genau zu sein, in Monheim am Rhein, die Europaweit einzige Vollzeitausbildung in diesem Bereich....und der Mann meines Lebens lebte auch dort, was ich als Zeichen ansah.
Mein beruflicher Werdegang ist wie meine Küche: bunt und vielseitig. Als Tanztherapeutin habe ich in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet, dann viele Jahre in einer HeilpraktikerInnenschule an der Rezeption und Organisation, bin bis heute nebenbei selbstständig als Heilpraktikerin für Psychotherapie, habe Schuhe verkauft sowie Naturkosmetik, einen Naturkosmetikladen mit Friseursalon in Köln geleitet, war im Außendienst für eine kleine Berliner Naturkosmetikfirma tätig und bin seit ein paar Jahren nun in der Verwaltung einer Berufsförderungsgesellschaft in Bonn. Außerdem arbeite ich als Trainerin im Bereich Gesundheitsvorsorge / Körperarbeit und als Coach. Ich habe 4 Webseiten, die ich allesamt selbst gestaltet habe und betreibe.
Private engagiere ich mich mittlerweile in einem gemeinnützigen Verein, der Kurse, Vorträge und Workshops zu einer Vielzahl von Themen rund um Gesundheit, Lifestyle und gesellschaftliches Miteinander anbietet, bin Teil einer Mit-Sing-Musik-Chore-Gruppe und liebe es immer noch hingebungsvoll tanzen.
Seit Anfang der 2000-Jahre habe ich mich – nach einigen starken Asthmaanfällen, bei denen ich wirklich dachte, ich muss nun sterben - für eine Lebensweise entschieden, die mich jeden Tag aufs Neue bestärkt, herausfordert und bereichert. Ich nenne es: Entwicklung. Es geht darum, ganz liebevoll Verhaltensweisen & Muster loszulassen, die einem nicht gut tun, aber in die man sich verwickelt hat – manchmal schon so früh, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es auch anders geht, das man sich da sozusagen wieder rauswickeln kann. Aber es geht. Und darauf habe ich mich eingelassen. Das betrifft auch meine Ernährung.
Es ist keine spezielle Diät oder Ernährungs-Idee, der ich nachgehe, sondern Erfahrungswerte, denen entsprechend ich meine Ernährung umstelle. Das ist einerseits ständig in Bewegung – z.B. esse ich manchmal Fleisch / Geflügel und manchmal eben nicht, je nachdem was sich stimmig anfühlt – hat abe
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