Die Jubiläumsschrift des Johannes-Gymnasium Lahnstein legt Zeugnis ab von der wechselvollen Geschichte einer katholischen Schule, die stets mehr sein wollte als „bloß“ eine anerkannte Bildungsinstitution. So zeigt dieser Band aus unterschiedlichen Perspektiven eine besondere Schulgemeinschaft, in der Glauben und Leben miteinander geteilt werden. Die Entwicklung des „Johnny“ wird dabei in die zeitlichen Kontexte eingeordnet, die vielfältigen Facetten des Schullebens werden ausführlich dargestellt.
Die Verfasser dieses Bandes legen auf fast 500 Seiten eine quellenbasierte Untersuchung von 100 Jahren Schulgeschichte vor. Die Herausgeber und Verfasser nutzen dabei vielfältige Methoden und Medien (u.a. Online-Umfrage, Interviews, Zeitzeugenberichte, Schülerzeitungen, Befragung von Mitgliedern des Ehemaligenvereins, Auswertung der Klosterchronik), um ein authentisches Bild der Schule zu zeichnen und erzeugen dadurch einen multiperspektivischen Zugriff.
Obwohl die Historie des Johannes-Gymnasiums in erster Linie Schulgeschichte und zugleich auch Ordens- und auch Kirchengeschichte ist, kann sie nicht losgelöst von den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des bearbeiteten Zeitraums gesehen werden. Diese Kontextualisierung erfolgt im vorliegenden Band erstmals grundlegend für das Johannes-Gymnasium Lahnstein.
Christian Weigand
Abitur 1999, Zivildienst als Rettungssanitäter, ab 2000: Magisterstudium Germanistik & Geschichte an der Universität Trier, 2006: Magister Artium, danach: Consultant für Marketing & Kommunikation, ab 2009: Lehrbeauftragter an mehreren Universitäten, 2011-2013: 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien, seit 2014: Lehrer für Deutsch, Geschichte & Darstellendes Spiel am Johannes-Gymnasium Lahnstein
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