Ist Virtual Reality nur ein weiteres unterhaltendes Medium, das sich neben Film, Game, Theater und Konzert einreiht? Sind seine Vorteile eher im Anwendungsbereich zu finden, wie z.B. in Psychotherapien? Wird es ein hilfreiches Werkzeug sein, dass unser alltägliches Leben vereinfacht? Oder verbirgt sich dahinter nur ein Hype, der schnell wieder verfliegt?
Über die Grenzen der eigenen Erlebniswelt hinauszuwachsen und andere Realitäten zu erleben, ist eine dauerhafte Sehnsucht der Menschen. An jeden beliebigen Ort zu jeder Zeit zu reisen oder sich dorthin zu ‚beamen‘, das konnte man bislang nur träumen. Nun scheint es realisierbar und womöglich die Grenzen der Wirklichkeit mit Virtual Reality überwindbar. Die Chancen, die sich durch dieses Medium ergeben, sind immens, die Risiken dagegen bislang nur in Ansätzen erfasst – was eine kontroverse Diskussion erfordert.
Hat VR einen Mehrwert und eine Relevanz für den Nutzer, ist es das Mittel der Wahl. Die Kommunikation von Marken, Produkten und Dienstleistungen wird sich in Zukunft deutlich erweitern und verändern!
12 Autoren stellen Positionen und Ausblicke zu einer möglichen Etablierung von virtueller Realität vor. Die Verschriftlichung der Podiumsdiskussion des Symposiums »Virtual Realtiy - Revolution der Wahrnehmung« der AMD Düsseldorf stellt die Licht- und Schattenseiten dieses Phänomens heraus.
Visuelle Kulturen. Eine Publikationsreihe des
Fachbereichs Design (AMD Akademie Mode & Design)
der Hochschule Fresenius - University of Applied Science,
herausgegeben von Ekkehart Baumgartner.
Die Schriftenreihe «Visuelle Kulturen» bezieht ihre Inspiration
und Kraft, ihr Themenrepertoire und entsprechende
Fragenstellungen, ihre Methoden- und Theoriebildung aus
dem hochschulischen Maschinenraum ihrer eigenen kreativen
Gestaltung, die in angewandter und theoretischer Forschung
und Lehre entsteht. Sie ist Ergebnis der eigenen Erfahrung,
künstlerischer Entwicklungsvorhaben und Forschungsprojekte
der Theoriefächer, im Austausch mit den Nachbardisziplinen
und anderen Fachbereichen der Hochschule, sowie mit
anderen Hochschulen, Designern, Künstlern, Geistes- und
Naturwissenschaften, Zukunftsforschern oder Wirtschaftswissenschaften.
Kurzum: Die Schriftenreihe setzt sich das Ziel, einen substantiellen
Beitrag zur bunten Vielfalt der Visuellen Kulturen
der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu leisten.
Ralf Lobeck
Nach dem Studium der Visuellen Kommunikation/Grafik Design an der FHD Düsseldorf und der UCLA Los Angeles arbeitete bei WDR, RTL Television, Köln (Senior Art Director), BDA Bruce Dunlop Associates, München (Creative Director) und im eigenen Büro Lobeck Motion Concept. Seit 2011 ist er Professor für Visuelle Kommunikation am Fachbereich Design (AMD) der Hochschule Fresenius, Standort Düsseldorf und leitet den Bachelorstudiengang »Marken- und Kommunikationsdesign« als Studiendekan. Ralf Lobeck lehrt die Konzeption und Gestaltung von Print- und audiovisuellen Medien, Corporate Design und Typografie. Neben zahlreichen Lehraufträgen im In- und Ausland ist er als Redner und Workshopleiter auf Konferenzen und Festivals aktiv.
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