Kann eine Seele, die durch die Hölle ging, sich noch für das Licht entscheiden? Prinzessin Aljana ist heimgekehrt in ihr verfluchtes Schloss am goldenen Fluss. Doch ihr Herz scheint gebrochen. Trauer und Zweifel ziehen sie immer tiefer in den Schatten. Als schließlich der Hohe Rat Anklage gegen sie erhebt, die Welt der Magie verraten zu haben, fordert sie von ihrem ersten Ritter einen ungeheuerlichen Eid …
- Das Lied verklingt, wenn der Stern von Erui zu Staub zerfällt.-
Die Sternenlied-Saga ist ein brandneuer High Fantasy Epos, der versucht, den Zauber fremder Welten, die Faszination neuer Völker und Kulturen direkt mit unserer ureigenen Realität zu verweben.
Was wie ein Mystery-Thriller beginnt, in welchem ein eigentlich tot geglaubtes Mädchen schwer misshandelt nach Jahren doch nach Hause findet, geht bald fließend in eine märchenhaft düstere Welt über. Komplexe, zunächst teils noch recht undurchsichtige Figuren müssen lernen, in Erui, dem Reich hinter den Nebeln, zu überleben, das ihnen fremd und unwirklich scheint. – Oder vielleicht auch nicht?
Die verworrenen, vielgestaltigen Handlungsstränge führen den Leser immer wieder in die Irre, nur um schließlich zu enthüllen, dass fast nichts und niemand jenseits der Nebelschleier ist, was er zu sein vorgab oder sogar selbst glaubte.
Dabei werden konsequent zwei Zeitebenen parallel verfolgt. Denn natürlich stellt sich die Frage, was in den vier Jahren geschehen ist, die Fenia verschwunden war. War sie überhaupt in Erui? Und wenn ja, was hat sie hier erlebt? Was wurde aus den beiden jungen Männern, die mit ihr verschwanden?
All diesen Fragen geht der Leser auf den über 1600 Seiten des Gesamtwerkes auf den Grund, während sich ihm die Legende des Sterns von Erui Stück für Stück offenbart. Ein Lied, alt wie die Welt selbst, alt wie die Träume der Menschheit; die guten ebenso wie die düsteren und verdorbenen.
Es ist ein Buch, das entführen will in wortgewordene Traumphantasien, stets an der Grenze zwischen strahlender Vollkommenheit und dunklem Abgrund. Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, der wird danach mit einem anderen Blick auf die eigene Welt zurückkehren.
Sylvia Rieß
Sylvia Rieß wurde 1985 in einer Kleinstadt im Lahntal geboren und wuchs im ländlich geprägten Mittelhessen auf.
Mit dem Schreiben von Geschichten hat sie schon früh begonnen, für sich selbst allerdings beschlossen, davon nicht ihren Lebensunterhalt abhängig zu machen. Als vielseitig interessiertes Kind war es auch immer ihr Traum Tierärztin zu werden und eben nebenher zu schreiben, damit das, was einmal veröffentlicht werden würde, ganz ohne Druck entstehen konnte.
Diesen Traum hat sie sich bewahrt und begann nach dem Abitur und einem Sabbatjahr in Neuseeland das Studium der Veterinärmedizin in München, welches sie in Gießen im Jahr 2012 abschloss.
Der Zufall verschlug sie dann wieder zurück in die Heimat, wo sie heute mit ihrem Mann, ihren zwei Katzen und ihren Pferden lebt. Sie arbeitet in einer Gemischtpraxis auf dem Land und, wie könnte es anders sein, schreibt in ihrer Freizeit immer noch.
Mit der Veröffentlichung ihres Erstlings, der gleichzeitig der Einstieg in eine epische Fantasy-Reihe ist, erfüllte sie sich schließlich den Traum Tierarzt und Schriftstellerin zu sein. Auch wenn das Schreiben damit zu mehr als einem Hobby geworden ist, und sie beides manchmal ziemlich fordert, könnte sie es sich nicht anders vorstellen.
"Tiere sind mein Leben und nichts kann mich so zufrieden und ausgeglichen in den Feierabend gehen lassen, wie ein schwieriger Patient, dem man wieder Erwarten doch noch helfen konnte. Aber ohne die Schreiberei würde mir was fehlen. Meine Geschichten sind ein Teil von mir und wollen ganz dringend erzählt werden. Mein 'Stern von Erui' ist etwas ganz Besonderes für mich, und dass er jetzt endlich Leser findet und sogar gemocht wird, dass er Menschen zum Träumen und Sich-Verlieren bringt, so wie ich mich einst in Erui verloren habe, das ist ein ebenso großes Geschenk, wie das Gefühl, helfen zu können."
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