Gibson Carl Carl Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?

von Gibson Carl

Bild – Zerrbild – Feindbild. Zur „literarischen“ Diffamierung der - existenziell exponierten - deutschen Minderheit Rumäniens während der kommunistischen Diktatur im Früh- und Debüt-Werk „Niederungen“, medial unterstützt im „SPIEGEL“ und in der „ZEIT“.

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Beschreibung

Heimat - Deutsche Identität – Exodus: Herta Müllers Verhöhnung deutscher Kultur und christlicher Werte im Frühwerk … und der hämische Widerhall im linken Deutschland. Wenn falsch verstandene Satire zu Hetze wird: Die „Grabrede“ einer Totengräberin der deutschen Kultur des Banats: „Wir sind stolz auf unsere Gemeinde. Unsere Tüchtigkeit bewahrt uns vor dem Untergang. Wir lassen uns nicht beschimpfen, sagte er. Im Namen unserer deutschen Gemeinde wirst du zum Tode verurteilt. Alle richteten ihre Gewehre auf mich.“ (H. Müller, Grabrede, in: „Niederungen“, 1982.) Bundespräsident Horst Köhlers „Unbeugsame“ fiel ihren deutschen Landsleuten im Banat gerade dann „literarisch“ in den Rücken, als der Exodus der Deutschen aus Rumänien seinen Anfang nahm und der angehende Diktator Ceausescu als Kommunist und Nationalist dabei war, die „deutsche Identität“ – über „Dörfer-Systematisierung“ und „Assimilation“ – für immer auszulöschen. Kommunisten deutscher Zunge halfen ihm dabei – auch über Literatur! Am Anfang war der Hass. Das Schaffen aus dem Ressentiment heraus und die Früchte der Hetze: Negativität und Destruktion –Politikum Herta Müller: Weshalb ein eklatantes Lügen- und Täuschungs-Phänomen politisch sanktioniert und protegiert, jenseits der Moral - mit Geld und Macht - am Leben erhalten und auch von der akademischen „Forschung“ unkritisch mitgetragen wird. Das kommunistische Rumänien, „Diktator“ Ceausescu, sein Geheimdienst „Securitate“ und die Banater Schwaben im Zerrbild der Literatur Herta Müllers. Ceausescus „Staatsfeind(in)“ erfindet sich selbst neu: Die „Legende“ und ihre „Geschichte(n)“ – Zur sonderbaren Metamorphose der antideutschen Hassgetriebenen aus der Kommunisten-Diktatur zur Vorzeige-Staatsschriftstellerin und vielgeehrten Repräsentantin des aufrechten Ganges in Deutschland. Das Banat in Rumänien: „Zerrbilder“ des „Zerrbilds“: Land, Landstrich, Volk und Minderheit auf den Kopf gestellt: Abkehr von der Realität und verfälschte Geschichte über Fiktion und tendenziösen Journalismus. „Erfindung“, Erfindungsmanie, Dämonisierung und Übertreibung als Mittel rücksichtsloser Selbstinszenierung. Ahistorisch-irrational konstruierte Mythen und Feindbilder des Kalten Krieges post festum vom sicheren Hafen aus: Sujets einer „neuen“, medial hochgeschaukelten Literatur des Dada und des Absurden – Epigonentum und Plagiat. Kritische Auseinandersetzung mit Herta Müllers Frühwerk "Niederungen" - Interpretationen, Genese, Wirkung, u. a. aus wertethischer Sicht bzw. aus der Perspektive eines Bürgerrechtlers und Zeitzeugen während der kommunistischen Diktatur in Rumänien bzw. aus der Sicht eines Banater Schwaben. Hass- und Hetz-Literatur als Katalysator des Exodus und Mittel der Politik? Rumänien, „Diktator“ Ceaușescu, sein Geheimdienst „Securitate“ und die Deutschen im Banat als „Karikatur“.

Autor*in

Gibson Carl
Carl Gibson, Zeitkritiker, Historiker, Literaturwissenschaftler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“. Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche, 2015, ISBN 978-3-00-049939-5, Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa? 2016, ISBN 978-3-00-051989-5. Mit seinen autobiographischen Aufklärungswerken „Symphonie der Freiheit“ (2008) und „Allein in der Revolte“ (2013), verfasst aus der Insider-Perspektive eines verfolgten Dissidenten während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, lieferte Gibson die realistischen Vorlagen für Herta Müllers nachträgliche Selbst-Inszenierung als Opfer des Kommunismus. Gibsons scharfe, seit 2009 weltweit rezipierte Herta Müller Kritik ist in der bundesdeutschen „Forschung“ noch nicht recht angekommen! Mehr zur Materie in den –in Deutschland noch boykottierten, inzwischen aber an den US-Elite-Universitäten vorliegenden - Studien: „Die Zeit der Chamäleons. Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht“, 2014, „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014; besonders aber in: „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Diese Werke - teils mit umfassender Dokumentation - bilden eine solide Basis für die noch ausstehende, hier mit vorbereitete, „kritische“ Herta Müller-Monographie sowie für eine systematische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien. Näheres unter Wikipedia, VS BW sowie auf der Homepage des Autors.

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Details

ISBN: 9783000538346
Verlag: Gibson, Carl
Erscheinung: 19.08.2016

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