Mit seinen „Buddenbrooks“ erschuf Thomas Mann eine Romanfamilie, deren Werdegang noch heute, einhundertundfünfzehn Jahre nach dem Erscheinen des Romans, die Leserschaft in aller Welt in ihren Bann zieht. Dass Thomas Mann die Urbilder der Romanfiguren in seinen eigenen Familiengliedern fand, ist damals wie heute kein Geheimnis.
Grund genug, sich den Manns auf dem Gebiet der Genealogie zu nähern. Die vorliegende Stammfolge reicht bis in die Gegenwart und trägt sowohl den Urbildern des Romans als auch „der“ deutschen Schriftstellefamilie des 20. Jahrhunderts Rechnung.
Über den Lübecker Zweig hinaus gibt dieses Buch Einblicke in die anderen Familienzweige, die in der gleichen hanseatischen Tradition stehen, aber gar nicht oder nur wenig Eingang in Thomas Manns Meisterwerk „Buddenbrooks“ gefunden haben.
Michael Stübbe
Buddenbrooks Familie Mann Genealogie Hansestadt Lübeck Hansestadt Rostock Hansestadt Wismar Heinrich Mann Schriftstellerfamilie Stammbaum Stammfolge Thomas Mann
Über die erste Auflage urteilt
Martin Thoemmes in der FAZ:
„Vom ersten nachweisbaren Vorfahren, dem 1611 geborenen Kaufmann Johann Mourer Mann zu Parchim bis zu heute noch ganz jungen Enkeln Fridolin Manns, der im "Doktor Faustus" als Vorbild für den früh dahingerafften "Echo" stand, sind alle verfügbaren Vor- und Nachfahren Thomas und Heinrich Manns nicht nur aufgelistet, sondern auch, soweit irgend möglich, mit präzisen Kurzbiographien geschildert – auch die angeheirateten Frauen beziehungsweise Männer. Und wenn die Quellen schweigen, wird dies akribisch verzeichnet.
Stübbe zitiert immer dann die "Buddenbrooks", wenn dort ein Vorfahre literarisch traktiert wird, und lädt damit zum Lesen des Werks ein. Dies beglückt schon deswegen, weil es zeigt, daß professionelle Familienforschung über sich hinauszuverweisen vermag. Es ist absehbar, daß, wenn hinkünftig über Thomas und Heinrich Mann lebensgeschichtlich geforscht wird, nur noch vom "Stübbe" als Standardwerk die Rede sein wird. Thomas hätte es wohl als "buchenswert" bezeichnet.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
15.10.2004
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