Das Hirtenmädchen Sinah hütet ihre Schafe in den Bergen Aturiens. Sie träumt von fernen Ländern und großen Dingen, die ganz und gar nicht zu ihrem Leben passen. Niemand kann ihr sagen, wer sie ist, denn ihre Mutter Rana lebt nicht mehr. Ein altes Medaillon ist ihr als Erbstück geblieben, doch weder sie noch sonst jemand im Dorf unten kann die Inschrift darauf lesen. Eines Tages kommt ein finsterer Fremder zu ihr empor gestiegen. Mit ihm hat sie eine höchst unerfreuliche Begegnung, durch die sich dennoch ganz neue Wege öffnen.
Jacho, der weise alte Einsiedler lehrt sie, alle Geschehnisse als Fügungen des Berggottes Shanu zu sehen, der gegen Litri, den bösen Schatten der Welt kämpft. Das Land Lomira, in dem all diese Dinge sich ereignen, wird von den Heeren der grausamen Düsterreiter aus dem Norden überflutet. Von den fünf Reichen des Landes sind zwei vergangen, eines verbirgt sich hinter seinen Mauern und das andere ist nur noch ein Schatten einstiger Größe. Allein das Südreich Rhondatur ist noch stark genug, den Düsterreitern standzuhalten. Dunkle Gestalten und schreckliche Wesen von jenseits der Grenzen gehen im Lande um – es sollen sogar Drachen gesehen worden sein.
Von alledem weiß die Hirtin Sinah nichts, als ein Stein der Macht in ihre Hände gerät. Mit diesem Kunstwerk uralter Zeiten vermag der Wissende die Gefühle der Menschen zu lenken. Sinah errät ein wenig von diesem Geheimnis. Sie gewinnt genug Macht, um sich selbst auf den Trümmern des mittleren Reiches Aturien ein eigenes kleines Reich zu erbauen.
Sie ahnt nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn Azzu-Rhima, der Herr der Düsterreiter, sucht diesen einen Stein, der ihm noch fehlt, um in den Besitz grenzenloser Macht zu gelangen. Zwei dieser Kleinode besitzt er schon, und er zögert nicht, sie rücksichtslos einzusetzen.
Tangra, der Sohn des Königs des Südreiches unternimmt zur selben Zeit eine verzweifelte Fahrt nach Westen, um dort am fernen Meer Hilfe für sein umkämpftes Reich zu suchen.
Er gerät in Sinahs kleines Reich und entdeckt die Quelle ihrer Macht. Tangra raubt den Stein und will ihn nach Süden bringen. An der Grenze wird er vom Herrn der Düsterreiter gefangen und muss ihm den Stein zu Füßen legen. Doch Sinah hat ihren Schatz nicht aufgegeben. Er gelingt ihr, im rechten Moment die Zeremonie zu stören und den Stein an sich zu reißen. Gemeinsam fliehen sie und Tangra vor dem Zorn Azzu-Rhimas nach Süden.
Diese Reise ist für Sinah der Beginn einer schwierigen und gefährlichen Reise durch ganz Lomira. Sie hat nur noch ein Ziel: Einen der alten Hüter der Steine zu finden und von ihm die Kunst der Menschenlenkung zu lernen. Nur so kann sie hoffen, eines Tages gegen den Herrn der Nordreiter zu bestehen, der seine Steine meisterlich beherrscht. So lernt sie Alahiro, den Hüter des südlichen Steines kennen, der über dem Verlust seines Kleinods wahnsinnig geworden ist. Später macht sie die Bekanntschaft mit Illario, der eben jenen Stein vermisst, den sie schon so lange bei sich trägt. Doch dieser Hüter ist kaum bereit, seine Künste ausgerechnet einer Frau mitzuteilen.
Immerhin erfährt Sinah manche Dinge über die Kunst der alten Reiche, doch eine Hüterin ihres Steines wird sie auf diesem Wege nicht. Eines Tages aber muss sie dennoch Azzu-Rhima gegenübertreten und macht dabei die Entdeckung ihres Lebens. Am Ende ihres Weges begegnet sie Litri, dem Schatten hinter all dem Düsteren und muss eine furchtbare Entscheidung fällen.
Das Hirtenmädchen Sinah hütet ihre Schafe in den Bergen Aturiens. Sie träumt von fernen Ländern und großen Dingen, die ganz und gar nicht zu ihrem Leben passen. Niemand kann ihr sagen, wer sie ist, denn ihre Mutter Rana lebt nicht mehr. Ein altes Medaillon ist ihr als Erbstück geblieben, doch weder sie noch sonst jemand im Dorf unten kann die Inschrift darauf lesen. Eines Tages kommt ein finsterer Fremder zu ihr empor gestiegen. Mit ihm hat sie eine höchst unerfreuliche Begegnung, durch die sich dennoch ganz neue Wege öffnen.
Jacho, der weise alte Einsiedler lehrt sie, alle Geschehnisse als Fügungen des Berggottes Shanu zu sehen, der gegen Litri, den bösen Schatten der Welt kämpft. Das Land Lomira, in dem all diese Dinge sich ereignen, wird von den Heeren der grausamen Düsterreiter aus dem Norden überflutet. Von den fünf Reichen des Landes sind zwei vergangen, eines verbirgt sich hinter seinen Mauern und das andere ist nur noch ein Schatten einstiger Größe. Allein das Südreich Rhondatur ist noch stark genug, den Düsterreitern standzuhalten. Dunkle Gestalten und schreckliche Wesen von jenseits der Grenzen gehen im Lande um – es sollen sogar Drachen gesehen worden sein.
Von alledem weiß die Hirtin Sinah nichts, als ein Stein der Macht in ihre Hände gerät. Mit diesem Kunstwerk uralter Zeiten vermag der Wissende die Gefühle der Menschen zu lenken. Sinah errät ein wenig von diesem Geheimnis. Sie gewinnt genug Macht, um sich selbst auf den Trümmern des mittleren Reiches Aturien ein eigenes kleines Reich zu erbauen.
Sie ahnt nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn Azzu-Rhima, der Herr der Düsterreiter, sucht diesen einen Stein, der ihm noch fehlt, um in den Besitz grenzenloser Macht zu gelangen. Zwei dieser Kleinode besitzt er schon, und er zögert nicht, sie rücksichtslos einzusetzen.
Tangra, der Sohn des Königs des Südreiches unternimmt zur selben Zeit eine verzweifelte Fahrt nach Westen, um dort am fernen Meer Hilfe für sein umkämpftes Reich zu suchen.
Er gerät in Sinahs kleines Reich und entdeckt die Quelle ihrer Macht. Tangra raubt den Stein und will ihn nach Süden bringen. An der Grenze wird er vom Herrn der Düsterreiter gefangen und muss ihm den Stein zu Füßen legen. Doch Sinah hat ihren Schatz nicht aufgegeben. Er gelingt ihr, im rechten Moment die Zeremonie zu stören und den Stein an sich zu reißen. Gemeinsam fliehen sie und Tangra vor dem Zorn Azzu-Rhimas nach Süden.
Diese Reise ist für Sinah der Beginn einer schwierigen und gefährlichen Reise durch ganz Lomira. Sie hat nur noch ein Ziel: Einen der alten Hüter der Steine zu finden und von ihm die Kunst der Menschenlenkung zu lernen. Nur so kann sie hoffen, eines Tages gegen den Herrn der Nordreiter zu bestehen, der seine Steine meisterlich beherrscht. So lernt sie Alahiro, den Hüter des südlichen Steines kennen, der über dem Verlust seines Kleinods wahnsinnig geworden ist. Später macht sie die Bekanntschaft mit Illario, der eben jenen Stein vermisst, den sie schon so lange bei sich trägt. Doch dieser Hüter ist kaum bereit, seine Künste ausgerechnet einer Frau mitzuteilen.
Immerhin erfährt Sinah manche Dinge über die Kunst der alten Reiche, doch eine Hüterin ihres Steines wird sie auf diesem Wege nicht. Eines Tages aber muss sie dennoch Azzu-Rhima gegenübertreten und macht dabei die Entdeckung ihres Lebens. Am Ende ihres Weges begegnet sie Litri, dem Schatten hinter all dem Düsteren und muss eine furchtbare Entscheidung fällen.
Werner Kremers