Roy Nathanson – ehemaliges Mitglied der Lounge Lizards und Mitbegründer der Jazz Passengers, Komponist, Saxophonist und Storyteller – schreibt wie er komponiert: immer hautnah an dem, was um ihn herum passiert. Die U-Bahn Brooklyns und Manhattans ist perfekte Kulisse für Roy Nathansons Sicht der Dinge. Dort hat er die Gedichte auch geschrieben: während seiner Fahrten von Brooklyn/Flatbush nach Manhattan. Seine Worte sind Klänge, die er biegt und in die Länge zieht, verdreht und feststeckt, bis sie ihre Bedeutung aufgeben, bis sie zu Noten werden. Mit Judith Vollmers Worten: „Rails vibrate the street, window glass splinters a lover´s reverie, and these poems tune us into a thousand mysterious sounds, with heart and lyrical muscle.” Oder wie es Jeff Friedman beschreibt: „His is an ancient voice crying out in the wilderness, and his wilderness is the subway.”
Roy Nathanson
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